Die Suche nach dem geeigneten Land für das neue Schulprojekt begann bereits 2009.

Eine Vision wird Wirklichkeit

Da die Umgebung eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines Kindes spielt, gab es verschiedene Kriterien, welche die neue Stelle erfüllen sollte:

  • Umgeben von viel Natur
  • Dennoch in der Nähe einer Stadt, um die Versorgung zu erleichtern
  • Unweit von Karmapas Instituten
  • Gut erreichbar für Gastlehrer und Besucher aus aller Welt

Nach 3 Jahren intensiver Suche, wurde der richtige Platz endlich gefunden.

Am 26.01.2012 war es soweit: die Verkaufsvereinbarung eines über vier Hektar großen Geländes in Kalimpong wurde feierlich von den Vorbesitzern des Landes und einem Repräsentaten des 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje unterzeichnet.

Der Kauf dieses Grundstückes stellt einen Meilenstein in der Umsetzung von Gyalwa Karmapas Wunsch dar, Kindern und Jugendlichen eine fundierte Ausbildung zu geben und die Lehre Buddhas auch im 21. Jahrhundert authentisch zu bewahren.

Kalimpong

Geschichte

Kalimpong ist eine Kleinstadt auf einer Höhe von etwa 1250 Meter ü.M. im indischen Bundesstaat Westbengalen.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Gegend abwechselnd von den Königreichen Sikkim und Bhutan regiert. 1864 wurde Kalimpong als Bergstation durch die Briten ausgebaut und diente als Erholungsort in den heißen Sommermonaten.

1865 wurde die Gegend der British East India Company zugeschlagen. Nach der indischen Unabhängigkeit 1947 wurde Kalimpong schließlich Teil von Westbengalen. Durch die Annexion von Tibet durch China 1959 flohen viele Tibeter nach Kalimpong, seitdem werden dort auch viele buddhistische Klöster und Institute gebaut.

Neben einem milden Klima, hat die Stelle weitere Vorteile für das neue Schulprojekt:

Durch die Nähe des KEC zu Karmapas Residenz und der Shedra (buddh. Universität), kann ein lebendigen Austausch zwischen den beiden Institutionen stattfinden.

Kalimpong ist gut erreichbar. Der nächste Flughafen liegt etwa 80 Kilometer (2,5 Std. Fahrt) von Kalimpong entfernt.